DAS BERNER ENERGIE-MANIFEST
Ich verlange, dass der Kanton Bern mit dem neuen Energiegesetz einen grossen Schritt in eine menschenfreundliche Energiezukunft macht. Dazu brauchen wir nicht schöne Worte, sondern konkrete Massnahmen für das Klima.
Mit den folgenden vier Forderungen können wir den CO2-Ausstoss erheblich vermindern und schaffen Arbeitsplätze in allen Regionen des Kantons.
Politikerinnen und Politiker, die sich nicht dafür einsetzen, bekommen meine Stimme bei den Wahlen vom 28. März nicht.
| 1. | Ich fordere, dass schlecht isolierte Gebäude, die zum Fenster raus heizen, saniert werden. Das bringt bei ca. 50'000 sanierungsbedürftigen Gebäuden im Kanton nicht nur 17 Prozent weniger CO2, sondern auch viele Arbeitsplätze in kleinen und mittleren Unternehmen. |
| 2. | Ich befürworte eine Abgabe auf Strom mit der ein sorgsamer Umgang mit Energie und eine nachhaltige Energieproduktion gefördert wird, zum Beispiel mit neuen Solarkollektoren und Photovoltaik-Anlagen. |
| 3. | Ortsfeste elektrische Widerstandsheizungen sind unsinnige Stromfresser und ich verlange deren Ersatz. Allein durch diese Massnahme wird die Hälfte des vom AKW Mühleberg produzierten Stroms eingespart. |
| 4. | Ich will einen obligatorischen Energieausweis für Gebäude, wie es ihn ähnlich bereits für Haushaltsgeräte gibt, damit ich als Mieterin/Mieter oder als Käuferin/Käufer unabhängige Informationen über Energieverbrauch und Energiekosten meiner Wohnung erhalte. |


